Verstell-Kolbenmotor A10VM

Die Ausgangsdrehzahl ist proportional zum Eingangsvolumenstrom und umgekehrt proportional zum Motorverdrängungsvolumen.

Das Ausgangsdrehmoment steigt proportional zum Druckunterschied zwischen Hoch- und Niederdruck.

3. Druckseiten und erhöhte Verdrängung

4. Hochleistungslager gewährleisten eine längere Lebensdauer

5. Zuverlässige A10-Antriebstechnik

6.A10VM verfügt über einen SAE-2-Loch-Montageflansch

Detaillierte Beschreibung

Der A10VM-Motor weist einen klaren betrieblichen Zusammenhang auf: Seine Abtriebsdrehzahl ist proportional zum Eingangsvolumenstrom und umgekehrt proportional zum Verdrängungsvolumen des Motors. Dies bedeutet, dass mitsteigendem Eingangsstrom die Abtriebsdrehzahl entsprechend steigt, während ein größeres Verdrängungsvolumen zu einer geringeren Drehzahl führt, was eine flexible Anpassung an unterschiedliche Arbeitsbedingungen ermöglicht. Sein Abtriebsdrehmoment steht in engem Zusammenhang mit Druck und Verdrängung und steigt proportional zur Druckdifferenz zwischen Hoch- und Niederdruckseite sowie mit einem größeren Verdrängungsvolumen, wodurch eine starke Leistungsabgabe zum stabilen Antrieb schwerer Lasten gewährleistet wird. Ausgestattet mit Hochleistungslagern ist der Motor so konzipiert, dass er hohen Lasten und häufigem Betrieb standhält, den Verschleiß bei langfristigem Einsatz effektiv reduziert, somit eine verlängerte Lebensdauer sicherstellt und den Wartungsaufwand sowie die -kosten senkt. Er verfügt über eine zuverlässige A10-Antriebstechnologie, deren stabile Leistung, starke Störsicherheit und reibungsloser sowie zuverlässiger Betrieb des Motors selbst in komplexen Arbeitsumgebungen durch praktische Anwendungen bestätigt wurden. Darüber hinaus ist der A10VM mit einem SAE-2-Loch-Anbauflansch ausgestattet, der internationalen Standards entspricht, eine einfache Installation und Kompatibilität mit verschiedenen Hydrauliksystemen ermöglicht und seine Vielseitigkeit und Anwendbarkeit in verschiedenen Szenarien erhöht.

Auswahl und Preisanfrage

Diese Motorenserie sollte anhand des erforderlichen Drehmoments, der Drehzahl und der Einschaltdauer ausgewählt werden. Bestätigen Sie vor der endgültigen Auswahl das Schluckvolumen, den Betriebsdruck, ggf. die Leckölführung, die Anbindungsschnittstelle und die Fluidbedingungen.

Angaben für Ihre Angebotsanfrage

  • Erforderliches Drehmoment und Drehzahl bei Arbeitsdruck
  • Bevorzugter Hubraum oder berechneter Hubraum
  • Befestigungsflansch, Welle und Anschlusslage
  • Einsatzdauer, Medium, Temperatur und Betriebsumgebung

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Bestellnummer für Standardprogramm

A10V M / 52 W V C
01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14

Axialkolbeneinheit

01 Schrägscheibenbauweise, verstellbar, Nenndruck 280 bar, Maximaldruck 350 bar A10V

Betriebsart

02 Motor, offener und geschlossener Stromkreis M

Größe (NG)

03 Verdrängung VG-Max in cm3 028 045 063 085

Steuergeräte

028 045 063 085
04 Zwei
Punkt
Steuerung
Direktgesteuert, externe Steuermediumversorgung, ohne Vorsteuerventil DG
hydraulisch betätigt Streichelzeit ohne HZ
Elektrisch mit Magnetventil Öffnung mit HZ6
Elektrisch mit Magnetventil Streichelzeit ohne EZ1
Steuerspannung 12V Öffnung mit EZ6
Elektrisch mit Magnetventil Streichelzeit ohne EZ2
Steuerspannung 24V Öffnung mit EZ7

Serie

05 Serie 5, Index 2 52

Drehrichtung

06 Mit Blick auf das Wellenende          Bidirektional W

Mindestverschiebung

028 045 063 085
07 Vg-Moll (in cm3stufenlos verstellbar von/bis 8/28 12/25 16/38 22/50 1
Anpassungszustand im Klartext von/bis 26/45 40/62 48/85 2

Robben

08 FKM (Fluor-Kautschuk) V

Antriebswelle

028 045 063 085
09 Keilwelle nach ANSI B92.1 a-1976 für höheres Antriebsdrehmoment R
Kerbverzahnte Welle, ANSI B92.1 a-1976, für reduziertes Antriebsdrehmoment W

Montageflansch

10 SAE J744 2-Loch C

Anschlüsse für Versorgungsleitungen

11 SAE-Flansche, seitlich auf derselben Seite, metrische Befestigungsschrauben 10N00
SAE-Flansche hinten, metrische Befestigungsschrauben 11N00
Gewindeanschlüsse seitlich, gleiche Seite, metrisches Gewinde 16N00

Ventile

12 Ohne Ventile 0
Integriebares Spülventil, nur mit seitlichen Anschlüssen (10N00 und 16N00) 7

Geschwindigkeitsaufnahme

13 Ohne Geschwindigkeitsabnahme
Vorbereitet für induktiven Drehzahlabnehmer ID R D

Magnetstecker

14 HIRSCHMANN - Steckverbinder — ohne Löschdiode H
DEUTSCH-Stecker, umspritzt, 2-polig — ohne Suppressordiode P

•=verfügbar ○=in Vorbereitung — =nicht verfügbar ▲=nicht für neue Projekte

A10V E / 52 W V F
01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14

Axialkolbeneinheit

01 Schrägscheibenbauweise, verstellbar, Nenndruck 280 bar, Maximaldruck 350 bar A10v

Betriebsart

02 Motor, steckbar, offener und geschlossener Stromkreis E

Größe (NG)

03 Verdrängung VG-Max in cm3 028 045 063

Steuergeräte

028 045 063
04 Zwei
Punkt
Steuerung
Direktgesteuert, externe Steuermediumversorgung, ohne Vorsteuerventil DG
Hydraulisch Streichelzeit ohne HZ
Öffnung mit HZ6
Elektrisch mit Magnetventil Streichelzeit ohne EZ1
Steuerspannung 12V Öffnung mit EZ6
Elektrisch mit Magnetventil Streichelzeit ohne EZ2
Steuerspannung 24V Öffnung mit EZ7

Serie

05 Serie 5, Index 2 52

Drehrichtung

06 Betrachtung vom Wellenende aus Bidirektional W

Mindestverschiebung

028 045 063
07 Vg-Moll (in cm3) Stufenlos verstellbar von/bis 10/28 12/25 16/38 1
Anpassung bitte im Klartext angeben von/bis 26/45 40/62 2

Robben

08 FKM (Fluor-Kautschuk) V

Antriebswelle

028 045 063
09 Keilwelle nach ANSI B92.1 a-1976 für höheres Antriebsdrehmoment R
Kerbverzahnte Welle, ANSI B92.1 a-1976, für reduziertes Antriebsdrehmoment W

Montageflansch

10 Spezial-2-Schrauben F

Anschlüsse für die Serviceleitung

11 SAE-Flansche seitlich – gleiche Seite, metrische Befestigungsschrauben 10N00
SAE-Flansche hinten, metrische Befestigungsschrauben 11N00
Gewindeanschlüsse seitlich, gleiche Seite, metrisches Gewinde 16N00

Ventile

12 Ohne Ventile 0
Integriebares Spülventil, nur mit seitlichen Anschlüssen (10N00 und 16N00) 7

Geschwindigkeitsaufnahme

13 Ohne Geschwindigkeitsabnahme
Vorbereitet für induktiven Drehzahlabnehmer ID R D

Magnetstecker

14 HIRSCHMANN - Steckverbinderohne Entstördiode H
DEUTSCH-Stecker, umspritzt, 2-poligohne Entstördiode P

•=verfügbar       ○=in Vorbereitung       — =nicht verfügbar       ▲=nicht für neue Projekte

Technische Daten

Flüssig

Bitte beachten Sie vor der Projektplanung unsere Datenblätter RE 90220 (Mineralöl), RE 90221. (ökologisch unbedenkliche Flüssigkeiten) und RE90223 (HF-Flüssigkeiten) für detaillierte Informationen zu Flüssigkeiten und Anwendungsbedingungen.

Beim Betrieb mit ökologisch vertretbaren Medien können Einschränkungen der technischen Daten erforderlich sein.

Bitte kontaktieren Sie uns bei der Bestellung und geben Sie das verwendete Medium im Klartext an.

Betriebsviskositätsbereich

Für optimale Effizienz und Lebensdauer empfehlen wir eine Betriebsviskosität (bei Betriebstemperatur) im Bereich

νentscheiden = opt. Betriebsviskosität 16...36 mm2/s

bezogen auf die Kreislauftemperatur in geschlossenen Kreisläufen oder die Behältereinlasstemperatur in offenen Kreisläufen.

Die folgenden Grenzwerte gelten für extreme Betriebsbedingungen:

Vmin.= 5 mm2Ruhekreis

Vmin.= 10 mm2/s (offener Stromkreis)

kurz (t ≤ 1 min) bei max. zulässiger Temperatur von 115 °C.

Bitte beachten Sie, dass die max. Medientemperatur von 115 °C auch in bestimmten Bereichen (z. B. im Lagerbereich) nicht überschritten werden darf.

Die Temperatur im Lagerbereich liegt ca. 5 K höher als die durchschnittliche Fluidd Temperatur.

νMax= 1600 mm2/s

kurz (t ≤ 1 Min.)

Beim Kaltstart (tmin. = -25℃, p≤30 bar, n≤1000 rpm).

Bei Temperaturen zwischen -25 ℃ und -40 ℃ können für bestimmte Einbaulagen besondere Maßnahmen erforderlich sein. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an uns.

Für detaillierte Informationen zum Betrieb bei sehr niedrigen Temperaturen siehe RE 90300-03-B.

Hinweise zur Auswahl der Hydraulikflüssigkeit

Um das richtige Fluid auszuwählen, ist es erforderlich, die Betriebstemperatur im Tank (offener Kreis) bzw. die Kreislauftemperatur (geschlossene Kreise) in Bezug auf die Umgebungstemperatur zu kennen.

Die Flüssigkeit sollte so ausgewählt werden, dass die Viskosität innerhalb des Betriebstemperaturbereichs im Optimum liegt (νentscheiden), siehe schattierter Bereich des Auswahldiagramms. Wir empfehlen, in jedem Fall die höhere Viskositätsklasse zu wählen.

Beispiel: Bei einer Umgebungstemperatur von X ℃ beträgt die Betriebstemperatur im Tank 60 ℃. Im optimalen Viskositätsbereich (νentscheiden; schattierter Bereich) dies entspricht den Viskositätsklassen VG 46 bzw. VG 68; wählen Sie VG 68.

Wichtig: Die Temperatur des Lecköls (Leckageflüssigkeit) wird durch Druck und Motordrehzahl beeinflusst und ist immer höher als die Tanktemperatur. Die Temperatur darf jedoch an keiner Stelle im Kreislauf 115 ℃ überschreiten.

Sollten die obigen Bedingungen aufgrund von extremen Betriebsparametern oder hohen Umgebungstemperaturen nicht eingehalten werden können, wenden Sie sich bitte an uns.

Fluidfiltration

 Je feiner die Filtration, desto besser ist die erzielte Reinheit des Mediums und desto höher ist die Lebensdauer der Axialkolbeneinheit.

Um eine zuverlässige Funktion der Axialkolbeneinheit zu gewährleisten, ist eine Mindestreinheit von

20/18/15 nach ISO 4406 ist erforderlich.

Bei sehr hohen Medientemperaturen (90 °C bis max. 115 °C) muss die Mindestreinheit mindestens betragen

19/17/14 nach ISO 4406.

Sollten die oben genannten Reinheitsklassen nicht eingehalten werden können, wenden Sie sich bitte an uns.

Betriebsdruckbereich

Druck an Anschluss A oder B

(Druckangaben nach DIN 24312)

Nenndruck pN 280 bar 1)
Maximaler Druck PMax 350 bar
Bei in Reihe geschalteten Motoren bitten wir Sie, uns zu konsultieren.

Lecköldruck

Max. zulässiger Druck am Leckölanschluss L
PABS Maximaler Betrieb als Motor im Leerlauf 4-Bar-ABS
PABS Maximalbetrieb als Motor im geschlossenen Kreis 4-Bar-ABS
PABS Maximaler Motor-/Pumpenbetrieb im offenen Kreislauf 2 bar abs

Drehrichtung

Drehrichtung, gesehen auf das Wellenende
im Uhrzeigersinn gegen den Uhrzeigersinn
B zu A Von A nach B

Einstellung der Verdrängung

Der Mindestverschiebeweg ist im Bereich der Schraubenlängen stufenlos einstellbar.

1 oder 2 (siehe Bestellnummer).

Bitte geben Sie bei der Bestellung den Mindestverschub im Klartext an.

Auswahldiagramm

Wertestabelle(Theoretische Werte, ohne Wirkungsgrade und Toleranzen; Werte gerundet)

Größe 28 45 63 85
Verschiebung VG-Max cm3 28 45 62 87
Vg-Moll cm3 8 (VM)/10 (VE) 12 16 22
Geschwindigkeit1) 4700 4000 3300 3100
max. bei VG-Max n0 max min.-1
max. bei Vg-Moll n0 max zul min.-1 5400 4600 3900 3560
Mindestgeschwindigkeit im Dauerbetrieb n0 Min. min.-1 250 250 250 250
Einlassströmung 131,6 180 205 270
bei n0 max und VG-Max qv0 Max l/min
Drehmomentkonstante2) bei VG-Max TK Nm/bar 0,445 0,716 1,002 1,35
Drehmoment 125 200 276 387
bei VG-Max PN= 280 bar TMax Machs gut
Tatsächliches Anzugsdrehmoment 92 149 205 253
bei n = 0 min-1 PN = 280 bar T nach ca.
Verdrehsteifigkeit Schacht R c Nm/rad 26000 41000 69400 152900
Welle W c Nm/rad 19800 34400 54000 117900
Massenträgheitsmoment (bezogen auf die Abtriebswelle) J kgm2 0,0017 0,0033 0,0056 0,012
Füllmenge V L 0,6 0,7 0,8 1,0
Gewicht ca. m kg 14 18 26 34

1) Stellen Sie bei maximaler Drehzahl im geschlossenen Kreislauf sicher, dass der Motorausgangsdruck mindestens ≥18 bar beträgt.

2) Im offenen Kreis Δp 280 bar bei PBoostpress. 2 bar

Im geschlossenen Kreis Δp 260bar bei PBoostpress. 20 bar

Erforderlicher Mindestausgangsdruck (Niederdruck) an Anschluss A (B) 

je nach Motordrehzahl

Größe berechnen

Fluss qv=(Vg∙n)/(1000∙ηv) [l/min] Vg= Verdrängung pro Umdrehung in cm³3
Δp = Differenzdruck in bar
n=Drehzahl in U/min
ηvVolumetrischer Wirkungsgrad
ηmhMechanisch-hydraulischer Wirkungsgrad
ηt= Gesamtwirkungsgrad (ηt = ηv ∙ηmh)
TKDrehmomentkonstante
Drehmoment T=(1,59∙Vg∙ Δp∙ηmh)/100 [Nm]
oder T=Tk∙ Δp∙ηmh
Ausgangsleistung P=(2π∙T∙n)/60000=(qv∙Δp∙ηt)/600 [kW]
Ausgabegeschwindigkeit n=(qv∙1000∙ηv)/Vg [min-1]

Zulässige Radial- und Axialkräfte an der Antriebswelle

Größe 28 45 63 85
Max. Radialkraft bei X/2 FQ-max N 1200 1500 1700 2000
Max. Axialkraft FAxt N 1000 1500 2000 3000

A10VM abgeschlossen